Schirmherrschaft 2018

Die Schirmherrschaft hat die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, übernommen.

„Soziale Aktivität, Engagement und Zusammenhalt finden sich in der Selbsthilfe und ermöglichen damit weit mehr, als den so wichtigen persönlichen Austausch. Es ist gut, dass dieses Potential mit dem Festival sichtbar gemacht wird und Wege in die Selbsthilfe gewiesen werden. Hier werden die viele Facetten des soziale Miteinanders und Füreinanders abgebildet. Ich wünsche dem Festival viel Erfolg.“

Czaja

Elke Breitenbach
Foto: SenIAS

Grußwort von Daniel Tietze, Staatssekretär für Integration
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Festival-Gäste,

zunächst möchte ich Ihnen ganz herzliche Grüße von Senatorin Elke Breitenbach ausrichten, die als Schirmherrin des Selbsthilfe-Festivals heute leider nicht hier sein kann.

Ich bewundere alle, die gestern Abend trotz der großen Hitze bereits ihre Runden über das Tempelhofer Feld gedreht haben.

Selbsthilfe ist eine wichtige Säule in der gesundheitlichen und sozialen Versorgung. Sie reagiert auf Defizite und ist die gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Suche nach neuen Wegen.
Die Selbsthilfebewegung verfolgt von Beginn an zwei wesentliche Ziele: Sie will für den einzelnen Menschen da sein. Und sie will die Gesellschaft verändern. Dabei vertritt sie engagiert die eigenen Interessen und bringt so die Stimme der Betroffenen zu Gehör. Sie fordert Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Teilhabe ein.
Die Selbsthilfebewegung ist mit ihrem selbstermächtigenden Potenzial ein leuchtendes Beispiel für eine lebendige Zivilgesellschaft.

Mit diesem großartigen Festival auf dem Tempelhofer Feld zeigen die Selbsthilfegruppen und -organisationen in Berlin bereits zum dritten Mal wie groß und vielfältig das Berliner Netzwerk ist. Sie feiern ein Fest der Selbstbestimmung und machen uns allen gemeinsam deutlich, dass Selbsthilfe viel bewegen kann.

Was mich als Staatssekretär für Integration besonders erfreut, ist zu sehen, dass hier und heute auch viele Menschen mit Migrationshintergrund aus Selbsthilfegruppen dabei sind, die sich engagieren und einbringen. Denn auch das zeigt wie vielfältig Berlin ist.

Last but not least: Mein besonderer Dank geht an diejenigen, die sich solidarisch für die Belange von Menschen mit Sorgen, Krankheiten, Behinderungen oder sozialen Nöten in Gruppen und Projekten einsetzen.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß und Unterhaltung beim abwechslungsreichen Programm – auf der Bühne und in den zahlreichen Workshops.
Und bitte passen Sie bei dieser Hitze gut auf sich auf!